Alle Beiträge von Storytude

Abbildung Audioguide

Audioguide Anne Frank Zentrum

Begeben Sie sich auf den Spuren jüdischen Lebens durch die sogenannte Spandauer Vorstadt in Berlin-Mitte. Entdecken Sie den ältesten jüdischen Friedhof Berlins, die jüdische Oberschule und die Synagoge. Zeitzeugenberichte machen den Rundgang sehr lebendig.

Stationen der Tour

1. Geschichte der Spandauer Vorstadt
Hier stehen Sie direkt in der \”Spandauer Vorstadt\”, einem historischen Viertel Berlins, das heute zum Bezirk Mitte gehört. Seinen Namen erhielt es im 17. Jahrhundert vom gleichnamigen Spandauer Tor, einem der Stadttore Berlins. Hören Sie mehr zur Geschichte dieses Stadtteils, der eng mit der Geschichte Berliner Juden verbunden ist…

2. Anne Frank Zentrum
Das Anne Frank Zentrum ist die Partnerorganisation des Anne Frank-Hauses in Amsterdam. In diesem Hinterhaus präsentiert das Zentrum eine multimediale Ausstellung \”Anne Frank hier\u0026heute\”. Bildcollagen, Zeitzeugenberichte und Videoinstallation mit Berliner Jugendlichen von heute machen den Besuch zu einem spannenden Erlebnis. Hören Sie eine Originalaufnahme von Annes Cousin Buddy Elias.

3. Blindenwerkstatt Otto Weidt
Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt erzählt die Geschichte eines Kleinfabrikanten, der während des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden beschäftigte. Er konnte so einige Menschen vor der Deportation bewahren.

4. Hackesche Höfe
Die Hackeschen Höfe sind eines der größten geschlossenen Hofareale Europas und zu jeder Jahreszeit voller Touristen. Hier findet man außer den Wohnhöfen und kulturellen Einrichtungen auch trendige Läden und Outlets Berliner Designer.

5. Hackescher Markt
Der Hackesche Markt bildet einen innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt. Am gleichnamigen S-Bahnhof befand sich früher die Börse. Zweimal die Woche findet hier ein Markt mit einer Mischung aus Lebensmitteln, Imbiss und Kunsthandwerk statt.

6. Stolpersteine
“Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”, sagt Künstler Gunter Demnig. Er ehrt die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenksteine aus Messing in den Gehweg verlegt. Die sogenannten \”Stolpersteine\” vor dem Grundstück der Oranienburgerstraße 9-10 erinnern an die Familie Kozower.

7. Alter jüdischer Friedhof
Dieser Friedhof wurde 1672 von der Jüdischen Gemeinde angelegt. Er ist damit die älteste jüdische Begräbnisstätte Berlins. 1943 wurde der Friedhof von den Nationalsozialisten geschändet und zerstört. Heute erinnern noch einige Grabsteine an die usrprüngliche Bedeutung der Grünanlage.

8. Gedenkstein Moses Mendelssohn
1786 wurde hier der berühmte jüdische Philosoph der Aufklärung Moses Mendelssohn bestattet. Später wurde sein Grab von den Nationalsozialisten zerstört. 1990 ist ungefähr an der Stelle des Grabes der heutige Gedenkstein aufgestellt worden. Mendelssohn war ein enger Freund von Lessing, der ihm mit seinem “Nathan, der Weise” ein Denkmal setzte.

9. Jüdisches Altersheim
1844 wurde vor dem Friedhof das Altersheim der Jüdischen Gemeinde errichtet. Es wurde ab 1942 von den Nationalisten als Sammellager für die Berliner Juden missbraucht. Eine Gedenktafel vor dem Friedhof erinnert an das Gebäude. Der ehemalige Grundriss wird mit Pflastersteinen angedeutet.

10. Jüdische Schule
Die Schule ist heute wieder eine staatlich anerkannte Privatschule der Jüdischen Gemeinde Berlins. Von 1942 bis 1945 wurde das Haus als Sammellager für Berliner Juden genutzt. Eine Schülerin erzählt wie es sich heute anfühlt von Polizisten bewacht zu werden.

11. “The missing house”
An dieser Stelle klafft eine Baulücke, die 1990 vom französischen Künstler Christian Boltanski als Kunst-Installation unter dem Namen „The Missing House“ bewusst gestaltet wurde. Das Kunstwerk erinnert an die Einwohner des 1945 durch Bomben zerstörten Hauses. Ihre Namen kann man an der Wand lesen!

12. Sophienkirche
Die Sophienkirche entstand Anfang des 18. Jahrhunderts als evangelische Pfarrkirche der Spandauer Vorstadt. Sie besitzt noch ihren alten Kirchhof und darauf einige schöne alte Grabmale. Den Krieg hat sie überstanden, aber Einschüsse an der Fassade aus den letzten Kriegstagen sieht man heute noch.

13. Neue Synagoge – Centrum Judaicum
Hier stehen Sie vor der Neuen Synagoge, die 1866 eingeweiht wurde. Mit über 3000 Sitzplätzen war sie das größte jüdische Gotteshaus Deutschlands. Von den Novemberpogromen 1938 blieb sie verschont, doch dem Bombenhagel widerstand nur die Vorderfront. Sie beherbergt heute das Centrum Judaicum.

14. Heckmann-Höfe
In den Heckmannhöfen befindet sich ein lebendiger Mix aus Gastronomie, Wohnen und Kunsthandwerk. Viele der Läden sind in ehemaligen Remisen, den Garagen für Kutschen untergebracht. Die Höfe befinden sich heute noch im Besitz der Familie Heckmann von der sie aufwändig restauriert wurden.

15. Adass Jisroel
Hier befindet sich das Gemeindezentrum der orthodoxen Juden. Die streng gläubigen Juden können hier nach ihren religiösen Vorschriften leben. Es gibt einen Synagogenraum, ein koscheres Café, einen Laden und einen Kinderclub. Die ehemalige Synagoge wurde im Krieg so stark zerstört, dass sie abgetragen werden musste.

16. Kulturverein KuLe
Auch die Fassade dieses Hauses ist saniert. Den Hausbesetzern gelang es, einen Investor zu finden, der ihr alternatives Kunst- und Wohnprojekt unterstützt. Heute ist die gesamte Geschichte des Hauses an der Fassade abzulesen.

17. Jüdische Mädchenvolksschule
1937 gingen hier 900 Mädchen zur Schule. Nüchtern und sachlich wurde das Gebäude um 1930 errichtet, die Schule mußte 1942 wie alle anderen jüdischen Schulen in Deutschland schließen. Hören Sie den O-Ton einer ehemaligen Schülerin. Kürzlich wurde hier ein Kunstzentrum mit Gastronomie eingerichtet.

18. Ahawah
Dieses Haus wurde als Kinder- und Flüchtlingsheim errichtet. Es gab auch eine Kita und eine medizinische Beratungsstelle, sowie weitere soziale Einrichtungen für Juden. 1934 wurde die Ahawah in Palästina neu gegründet und bis 1938 über 100 Kinder dorthin gerettet.

19. Denkmal für Christian Koppe
An dieser Stelle war im 18. Jahrhundert ein von Christian Koppe gestifteter Armenfriedhof. 1953 wurde der Platz der Öffentlichkeit freigegeben. Architekt Friedrich-August Stühler (Erbauer des Berliner Stadtschlosses) setzte dem Stifter Koppe hier ein Denkmal.

20. Denkmal “Der verlassene Raum”

Das Bronze-Denkmal stellt einen fluchtartig verlassenen Raum dar und ging bei einem Wettbewerb zum 50. Gedenktag an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 als Sieger hervor.

21. St. Hedwig-Krankenhaus
Da es von einem Kölner Dombaumeister entworfen wurde, wirkt das St. Hedwigs Krankenhaus auf den ersten Blick wie eine Kirche. Von französischen Ordensschwestern wurden hier Arbeiter im Zeitalter der Industialisierung behandelt. Während des Nationalsozialismus wurde hier auch Juden geholfen.

22. Handwerkervereinshaus
Diese Gebäude wurde um 1900 vom Handwerkerverein erworben. Sein Festsaal fasste über 3000 Menschen. Es diente hauptsächlich der Weiterbildung von Handwerksgesellen. Zu DDR-Zeiten fanden hier Versammlungen der Arbeiterbewegung statt. Heute beherbergen die Sophiensäle innovatives Theater mit Künstlern wie z.B. Sasha Waltz.

23. Wertheim
Hier steht das einzige erhaltene Wertheim-Kaufhaus. Es wurde 1896 vom jüdischen Kaufmann Georg Wertheim eröffnet. Erstmals mussten hier Festpreise sofort bezahlt werden. Es wurde weder gehandelt, noch konnte man anschreiben lassen. Heute befindet sich in dem Gebäude der AOK Bundesverband.

24. Rosenstraße
In dieser kurzen, als Sackgasse endenden Straße spielten sich in der ersten Märzwoche 1943 bewegende Szenen ab. Mehrere hundert nicht-jüdische Frauen protestierten erfolgreich gegen die Verhaftung und drohende Deportation ihrer jüdischen Ehepartner und Kinder. Heute erinnert an diese Ereignisse das Denkmal von Ingeborg Hunzinger (Block der Frauen).

25. Alte Synagoge Heidereutergasse
Die ersten jüdischen Familien durften sich zwar 1671 in Berlin ansiedeln, es war ihnen jedoch verboten, ein Gotteshaus zu bauen. Ihre Zeremonien sollten sie in Privathäusern ausüben. Erst 1712 wurde der Bau der “Großen Synagoge” genehmigt. Das von der Reichspost genutzte Gebäude blieb während der Novemberpogrome verschont, es wurde jedoch später von Bomben zerstört.

Cover Audiwalk

Audioguide Die Südstadt op Kölsch

Was haben die Franken mit Köln zu tun und was ist eigentlich die Schäl Sick? Wie kam es zum Schlachtruf “Kölle Alaaf” und was passierte mit der alten Schokoladenfabrik Stollwerck, die einmal das Zentrum des Stadtviertels bildete? All dies und vieles mehr hörst Du auf unserer Audiotour durch die Kölner Südstadt. Der Schäng, ein alteingesessener Kölner, wird Dich dabei begleiten. Er hat so manche Anekdote auf Lager, wie zum Beispiel die Sage von Jan und Griet oder die Geschichte vom halben Heiligen. Also los, Du Jeck!

Stationen dieses Audiowalks

1. Wat soll dä Quatsch am Chlodwigplatz!
Mit einem “Hätzlich Wellkumme” begrüßt Dich hier am Chlodwigplatz der Schäng, ein echtes Kölner Urgestein, der Dich heute auf Deiner Tour durch die Südstadt begleiten wird. Er berichtet auch gleich von machthungrigen Franken und dekadenten Römern. | Chlodwigplatz, 50678 Köln

2. Jan und Griet: Wat fott es, es fott! Hier rund um das mittelalterliche Severinstor hat sich die Sage von Jan von Werth abgespielt, der sich als Knecht in die schöne Griet verliebte. Die Magd wollte jedoch nichts von ihm wissen. Aber später, als er als General nach Köln zurückkehrte… | Severinstor, 50678 Köln

3. Die 4 Rabauen: Nix bliev wie et wor. In der Südstadt findet man jede Menge Kölner Originale und es geht familiär zu. Man kümmert sich umeinander. Selbst wenn ein alter Straßenmusiker in die Jahre kommt, wird er nicht vergessen. | Severinstraße 3, 50678 Köln

4. Haus Balchem Severinstraße Dieses barocke Haus hat schon einiges hinter sich. Als Schmiede um 1520 gebaut, wurde es später zum Brauhaus umfunktioniert und wird heute als Teil der Stadtbibliothek genutzt. Der Erker birgt eine besondere Geschichte. | Severinstraße 15, 50678 Köln

5. Der halve Heilige Severinskirchplatz Um die Reliquien des heiligen Sankt Severin rankt sich auch eine haarsträubende Geschichte. Hier soll sich tatsächlich nur die Hälfte seiner Gebeine befinden, die andere Hälfte hat die Stadt Bordeaux behalten. Sicher war sicher…Kleine Pause gefällig? Im Café Schulze gibt\u0027s leckeren Kaffee – auch to go! | 50678 Köln Café Schulze: Severinstraße 89, 50678 Köln, Café Schulze Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 09-18 Uhr, So 10-18 Uhr

6. Im Ferkulum – da laachste dech kapott! Wie diese Straße zu ihrem merkwürdigen Namen kam, erzählt Dir der Schäng gern. Außerdem findest Du hier den “Vringstreff”, wo Obdachlosen mit Essen und Unterkunft geholfen wird. | Im Ferkulum 46, 50678 Köln

7. Stollwerck – Schokolade aus dem Automat Severinsmühlgasse Hier stand die alte Stollwerck-Schokoladenfabrik. Eine Deutsche Erfolgsgeschichte aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, als Stollwerck-Schokoladenautomaten sogar auf New Yorker Bahnhöfen standen. | Ecke Annostraße, 50678 Köln

8. Hausbesetzer – es geht loss! Severinsmühlgasse Hausbesetzer wollten in der alten Schokoladenfabrik Wohnungen errichten, um so der Stadt zu beweisen, dass das historische Gebäude erhalten werden kann. Doch dann ereignete sich ein schlimmer Unfall und die Stimmung unter den Hausbesetzern kippte… | Hinterhof vor dem runden Turm, 50678 Köln

9. Bürgerhaus: Et is noch immer jut jegange! Die Situation in der Stollwerck-Fabrik eskalierte und die Hausbesetzer lieferten sich eine Straßenschlacht mit der Polizei. Am Ende wurde die Fabrik abgerissen. Neu entstand das Kulturzentrum Bürgerhaus Stollwerck hier vor uns. | Dreikönigenstraße, Ecke Zwirnerstraße, 60678 Köln

10. Kranhäuser – kenne mer net? Auch moderne Architektur hat in der Südstadt Einzug gehalten. Hier am Rheinauhafen stehen die Designprämierten “Kranhäuser”, die in ihrer Form an die alten Hafenkräne erinnern sollen. Und: Der “Poldi” besitzt hier auch ein Domizil. | Harry-Blum-Platz, Ecke Bayenstraße, 50678 Köln

11. Die schäl Sick Rheinauhafen Von hier aus schaut man auf die rechtsrheinischen Stadtteile, die man auch etwas spöttisch die “schäl Sick” nennt. Denn die Seite, wo zu Zeiten der Römer die unterentwickelten Germanen lebten, ist manchem Kölner sogar heute noch suspekt. | Am Rheinufer, 50678 Köln

12. Rheinauhafen: Jeder Jeck is anders! Der Rheinauhafen ist heute was für die Reichen und Schönen. Früher war das anders, da spielten Kinder auf der Wiese und plantschten im Wasser vom “Werthchen”, wie die Kölner ihre grüne Halbinsel nannten. | Rheinauhafen, Ann-Schneider-Steig, 50678 Köln

13. Bayenturm: Kölle Alaaf! Der Bayenturm war ein Teil der Stadtbefestigung, der einmal von aufgebrachten Bürgern gestürmt wurde, weil der Erzbischof es mit den Steuereinnahmen maßlos übertrieb. Der Gute wurde mit dem Schlachtruf “Kölle Alaaf” aus der Stadt getrieben. Heute befindet sich hier ein Informationszentrum zur Geschichte der Emanzipation. | Rheinauhafen, vor dem Bayenturm (Frauenmediaturm), 50678 Köln

14. Neues Luxusviertel am Rheinauhafen “Weil der Hafen nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr gebraucht wurde, gestaltete man das Viertel nach und nach um. Moderne Architektur mischte sich mit alten, denkmalgeschützten Gebäuden. Zu ihnen gehört auch das “Siebengebirge” | Rheinauhafen, Anna-Schneider-Steig, 50678 Köln

15. Drinkste ene met am Ubierring? Die Ubier, nach denen die Straße hier benannt wurde, waren ein Germanischer Stamm – ein ziemlich unbeliebter, weil sie mit den Römern kooperierten. Wir sind hier am Ende – Erkunde die Südstadt noch auf eigene Faust oder geh mit dem Schäng ein kühles Kölsch trinken! | Ubierring 61, 50678 Köln

Audioguide München König Ludwig Tour

Audioguide König Ludwig I. und sein München

Auf dieser Tour erleben wir das München König Ludwigs I. und wandeln auf den Spuren des Baulöwen und Playboys durch sein “Isar-Athen”. Am Ende steht eine verhängnisvolle Affäre. Obwohl sein exzentrischer Enkel, der Märchenkönig Ludwig II., berühmter ist als er, ging doch unser Ludwig I. als größter König Bayerns in die Geschichte des Landes ein. Wie kein anderer Fürst verlieh er München das Antlitz einer europäischen Kunst- und Kultur-Metropole, baute stattliche Gebäude und förderte die Kunst. Gern wär’ er auch selbst ein Künstler gewesen, aber… nun ja. Entdecke in der Münchener Innenstadt auf den Spuren von Ludwig I. Bauwerke wie die Residenz, das Siegestor, die Feldherrnhalle, den Königsplatz und den großen Boulevard, die Ludwigstraße. Höre Anekdoten über den Liebhaber schöner Frauen und großer Kunst und erfahre, was das Volk darüber dachte…

Audiowalk Frankfurt Mainhatten

Audioguide Frankfurt City Obsen

Vier Frankfurter Polizisten – Tanja, Axel, Mehmet und Dirk – observieren verdeckt eine mysteriöse Zielperson, die sich durch die Frankfurter Innenstadt bewegt. Und Du hörst ihren Polizeifunk und läufst einfach mit. Geht es um Drogen? Um Prostitution? Oder ist die Zielperson eigentlich das Opfer? Scheinbar wahllos geht’s durch die City von Frankfurt. Zwischen Zeil, Alter Oper, Bankenviertel, Main und Römer bahnt sich eine überraschende Wendung an… Ganz nebenher erlebst Du Frankfurt auf andere Art, erfährst von den Menschen, Themen und Eigenarten hier, siehst kleine und große Sehenswürdigkeiten und tauchst ein in die Atmosphäre der Stadt.

Audioguide Frankfurt / Main Altstadt

Audioguide Frankfurt Altstadt

Frankfurt gilt heute als die Stadt des Geldes, des Handels und der Messen – und tatsächlich hat dies die Stadt schon immer bewegt. Gemeinsam mit einer Frankfurterin entdeckst Du auf dieser Tour den alten Stadtkern der Mainmetropole und erfährst zwischen Dom, Römer, Main und Zeil skurrile Geschichten vor allem aus dem Mittelalter: Von stolpernden Kaisern, kratzigen Gewändern, Büchern im Fass und kruden Foltermethoden. Und von einer Altstadt, die eigentlich ein ziemlicher Fake ist…

Audioguide Best of Hamburg

Audioguide Best of Hamburg

Hamburg Tourismus präsentiert die spannendsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt: Von der Hamburger Kunsthalle geht es über den Rathausmarkt, am berühmten Michel vorbei, ins Portugiesenviertel bis zur Speicherstadt und zur HafenCity. Wir genießen stimmungsvolle Ausblicke auf typisch Hamburger Stadtansichten, die Binnen-Alster und die Backstein-Architektur in der Speicherstadt am Hafen. Und natürlich werden wir Schiffe sehen, Tee trinken und die ein oder andere Hamburger Kurisosität erfahren Wir wünschen viel Freude an der Tour! Noch mehr Informationen über Hamburg gibt es in der kostenfreien App “Hamburg Kompakt” und unter www.hamburg-tourismus.de.

Audiowalk mit Privatdetektiv Rob Schwarz

Audiotour Hamburg on the Run: Tanz auf dem Vulkan

Privatdetektiv Rob Schwarz, gerade ohne Auftrag und auf Ablenkung aus, beobachtet die Flucht einer Ladendiebin und nimmt interessiert die Verfolgung auf. Der Fall läuft jedoch total aus dem Ruder, als plötzlich Polizei in Mannschaftsstärke aufzieht. Wer ist die Gejagte, und was treibt sie zu ihrem wilden Beutezug? Zwischen Jungfernstieg, Planten un Blomen und dem Universitätsgelände kommt es zu einem Showdown… Ganz nebenher erlebst Du Hamburg auf andere Art, erfährst von seinen Themen und Eigenarten, siehst kleine und große Sehenswürdigkeiten und tauchst ein in die Atmosphäre der Stadt. Dies ist Teil zwei der Serie „Hamburg on the Run“ um Privatdetektiv Rob Schwarz.

Audiowalk in Hamburg - Rab Schwarz Tanz auf dem Vulkan

Audiowalk Hamburg on the Run: Katz’ und Maus

Privatdetektiv Rob Schwarz – jung, erfolglos und ständig blank – observiert für einen anonymen Auftraggeber einen Hamburger Öko-Aktivisten. Angeblich geht es um eine Frauengeschichte, doch schon bald kommen Rob ernsthafte Zweifel über das Ansinnen seines Auftraggebers. Eine wilde Verfolgungsjagd durch Hamburgs Zentrum beginnt: Durchs Rathaus, zur Alten Börse und entlang der Alsterarkaden erfahren wir mehr über den Fall, der sich mit Hamburger Innenpolitik vermischt. Elbvertiefung, Eifersucht, Börsengewinne – worum geht es hier wirklich? Ganz nebenher erlebst Du Hamburg auf andere Art, erfährst von seinen Themen und Eigenarten, siehst kleine und große Sehenswürdigkeiten und tauchst ein in die Atmosphäre der Stadt. Dies ist Teil eins der Serie „Hamburg on the Run“ um Privatdetektiv Rob Schwarz.

Audiowalk Hamburg Altona mit Tine Wittler

Audiotour Tine on Tour: Zwischen Altona und Ottensen

RTL-Moderatorin, Buchautorin und Barbesitzerin Tine Wittler versucht sich als Stadtführerin und zeigt uns ihr „Wohnzimmer“, den quirligen Stadtteil Ottensen in Hamburg Altona. Vom Rathaus geht’s amüsant über den Bahnhof Hamburg-Altona zum Spritzenplatz und weiter zu den Zeise-Hallen. Tine kennt hier Hinz und Kunz, hat zu jeder Kneipe eine Anekdote und gibt, wie sollte es anders sein, großzügig Shopping-Tipps. Na ja, ihre historischen Kenntnisse sind, sagen wir mal, vorhanden aber ausbaufähig. Gut, dass die gesprächige Blondine fachlich kompetente Unterstützung dabei hat! So kommen auch die Hintergrund-Informationen zum Stadtteil nicht zu kurz. Und das Finale erwartet uns, nachdem wir durch den gruseligen „Taubentunnel“ schließlich in eine echte Parallelwelt gelangen… Lasst euch überraschen!

Audioguide Hamburg - St.Pauli

Audioguide St. Pauli Kiez-Spaziergang

Von Bordsteinschwalben, Hausbesetzern, Freibeutern und Rock ‘n Roll erzählt diese Tour. Reeperbahn, Große Freiheit und Herbertstraße: Unser Spaziergang führt in Hamburgs Unterwelt und lässt uns mit Insider-Geschichten den Mythos St. Pauli erleben. Gegründet zwischen Altona und Hamburg, war St. Pauli von je her Zufluchtsort für die gesellschaftlich Ausgestoßenen. Schon bald etablierte sich dieser Stadtteil zu Europas größtem Amüsierviertel und zur „sündigsten Meile der Welt“. Wir sprechen mit Kiezgrößen und Einwohnern und hören Geschichten über die Beatles, Schmidts Tivoli und die Davidwache, das berühmteste Polizeirevier Deutschlands.

Cover

Audiowalk Karl-Marx-Allee: Zwischen Schlange und Schwan

Kriegsruinen, Abrissbagger und Kräne für den Neuaufbau prägten das Stadtbild, als der achtjährige Andreas mit seiner Mutter Ost-Berlin in Richtung Moskau verließ. Nach 45 Jahren kommt “Andrej” nun zurück in seine Geburtsstadt und erkundet die Plätze seiner Kindheit zwischen Plattenbauten, Arbeiter-Palästen und sozialistischen Denkmälern. Mit von der Partie ist Hausmeister Manfred, der mit Berliner Schnauze einiges zu erzählen weiß. Dabei lernt Andrej das populärste Möbelstück der DDR kennen. Er begegnet einem Amerikaner, der mit seiner Frisbeescheibe bei den Ost-Berlinern für Aufsehen sorgte. Und der Erfinder des Plattenbautyps „P2“ erläutert, wie die beliebte “Durchreiche” in den Wohnungsbau der DDR Einzug hielt. Schließlich beschreibt Hans Modrow, der letzte Ministerpräsident der DDR, sein Leben in der “Stalinallee” und wie er damals die Entstalinisierung erlebte.

DDR Audiowalk Berlin - Ein aufrechter Kämpfer

Audiowalk Ein aufrechter Kämpfer

Horst Wantke, ein von der Stasi verfolgter DDR-Widerständler, verschwindet kurz vor der Wende spurlos. Erst heute, Jahrzehnte später, erhält seine Tochter Sandy einen merkwürdigen Anruf, der alles ändern könnte. Ein anonymer Informant behauptet, etwas über den Verbleib Horst Wantkes zu wissen. Er beordert Sandy zu einem Treffen bei den alten Spree-Speichern. Hier hat vor langer Zeit die Tragödie um den Vater begonnen. Und nun? Lebt er etwa noch? Was ist damals wirklich eschehen? Die quirlige Berliner Göre Sandy macht sich natürlich sofort auf, um ihren verschollenen Vater zu suchen. Doch ohne tatkräftige Unterstützung wird sie es nicht schaffen, denn… Nun ja. Die gute Sandy gehört leider nicht zu den Mutigsten auf dieser Welt. Aber dazu hat sie ja Dich! Auf dieser Krimi-Tour erlebst Du Ost-Berlin auf ganz andere Art, erfährst von dem Leben in der alten DDR, siehst kleine und große Sehenswürdigkeiten und tauchst ein in die Atmosphäre der Stadt.

Audioguide Berlin - Die Mauer, ein abenteuerlicher Spaziergang

Audioguide Die Mauer – Ein Spaziergang

Diese Tour führt Dich entlang der Berliner Mauer: Vom Checkpoint Charlie zum Potsdamer Platz und zurück über die Leipziger Straße. Dabei werden wir das Berlin des Kalten Krieges aufspüren – mit Interviews und Originalaufnahmen aus der Zeit der Teilung der Stadt durch eine Grenze. Wie lebten die Menschen in Ost- und Westberlin mit der Mauer? Wie sah der Potsdamer Platz damals aus? Und wie funktionierte das eigentlich mit U- und S-Bahn? Während Du entlang des ehemaligen Mauerverlaufs spazierst, hörst Du Geschichten über Fluchtversuche, das Leben in der DDR und den Schwarzen Humor der Berliner. Ein Augenzeuge berichtet schließlich, wie sich der Fall der Mauer hinter den Kulissen wirklich zugetragen hat.

Audioguide Berlin - Rundgang durchs Regierungsviertel und Tiergarten

Audioguide Rundgang durchs Regierungsviertel

Diese Tour führt uns in die Schaltzentrale der deutschen Macht. Du hörst von Politik und Geschichte, von Architektur und Großstadtleben. Wir spazieren vom Brandenburger Tor durch den Tiergarten in das neue (und alte) Regierungsviertel und zurück zum Pariser Platz. Auf unserem Spaziergang erfahren wir mehr über das Brandenburger Tor, den Pariser Platz, das Bundeskanzleramt und den Reichstag. Es geht durch den Tiergarten, zur Schwangeren Auster und zum Sowjetischen Mahnmal an der Straße des 17. Juni. Dabei hören wir Originalaufnahmen berühmter Staatsmänner und lassen uns von Insidern und Berlinern Anekdoten über ihre Stadt erzählen: Wo wurde beim neuen Hotel Adlon “geschummelt”? Was hat es mit den beiden Panzern auf sich, die an der Straße des 17. Juni stehen? Und wo übernachtet eigentlich die Kanzlerin, wenn sie bis spät nachts arbeiten muss?

Von Dampfloks, Viadukten und Fluchtgeschichten

Audiowalk Stadtbahn: Dampfloks – Viadukte – Fluchtgeschichten

Vergeblich versucht Kalle auf das Trittbrett des fahrenden Zuges zu springen. Er rutscht ab und fällt in die Tiefe… So endet ein tragischer Fluchtversuch an der Berliner Stadtbahn, bei dem eine Gruppe junger Ost-Berliner die Flucht in den Westen über die Stadtbahntrasse versuchen. Mit Berliner Schnauze berichtet S-Bahn-Liebhaber und Stadtführer Wolfram Küther von der dramatischen Flucht und der Geschichte der Berliner Stadtbahn. Qualmende Dampflokomotiven und ratternde Dieselloks werden wieder lebendig, wenn er als sein Alter Ego “Reichsbahner Schmittke” die Eigenarten der denkmalgeschützten Bahnanlage erklärt. Die “Mutter aller Hochbahnen” ist ein einzigartiges, fast 12 km langes Baudenkmal aus der Gründerzeit. Auf dieser Tour folgen wir der ersten innerstädtischen Verbindungsstrecke des legendären Paris-Moskau-Express. Von Ost nach West und erkunden wir die S-Bahn-Stationen Ostbahnhof, Alexanderplatz, Hackescher Markt, Friedrichstraße sowie Hauptbahnhof und ihre Umgebung. Die Tour umfasst eine Laufstrecke von etwa 1,5 km und eine Fahrstrecke mit der Stadtbahn von ca. 5,5 km. Hierfür ist ein gültiger Fahrschein (AB) erforderlich.

Audioguide Berlin - Zeitreise durch Berlin Mitte

Audioguide Eine Zeitreise durch Berlin Mitte

Dieser Spaziergang führt durch die historische Mitte Berlins und erzählt von der Gründung der Stadt, der Zeit Preußens, dem Zweiten Weltkrieg und der DDR bis in die Gegenwart des modernen Berlins. Wir schlendern entlang der noblen Friedrichstraße, über den weltbekannten Gendarmenmarkt, vorbei an der Deutschen Oper, durch den Lustgarten bis zur Museumsinsel. Unser Rundgang endet wieder am Pracht-Boulevard Unter den Linden. Während unseres Spazierganges hören Sie Insider-Geschichten, lustige Anekdoten, Originalaufnahmen und spannende historische Details. Wir “treffen” auch die berühmtesten Einwohner des Viertels, wie etwa E. T. A. Hoffmann, der am Gendarmenmarkt wohnte, und Heinrich Heine, damals Student an der Humboldt-Uni.

Audio guide Berlin Wall

Audio guide The Berlin Wall

This tour takes you along the former Berlin Wall from Checkpoint Charlie to Potsdamer Platz and back. Get to know Berlin during the Cold War – how did people in the East and West of Berlin actually lived, divided by a massive border? What did Potsdamer Platz look like during that time? And why is there so little left of the Wall fortifications? Listen to people’s anecdotes and personal stories full of tragedy. Interviews and radio broadcastings make you feel the absurdity of the situation as we walk along the remains of the Berlin Wall.

Audiowalk Berlin - Romantischer Spaziergang durch Prenzlauer Berg

Audiowalk Prenzlauer Berg – Romantischer Spaziergang – Berlin

Lass Dich von Izzi und Sascha, zwei jungen Berlinern – zugezogen und waschecht – durch den Prenzlauer Berg führen und lausche dabei spannenden und romantischen Anekdoten über den Szenebezirk im Osten Berlins: Hast Du gewusst, dass sich im Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain ein Künstler versteckt? Dass ein Flaneur in der Greifswalder Straße ständig stillsteht? Und dass auf Berlins Straßen heute noch alte Schweinebäuche herumliegen? Solche und andere Geheimnisse lüften sich auf diesem Spaziergang durch die Parks und versteckten grünen Oasen im Prenzlauer Berg und im Friedrichshain. Wir hören dabei die moderne Liebesgeschichte von Nadja und Francois, wie sie sich hier zugetragen haben könnte.

Spannende Geschichte mit vielen Sounds und charaktervollen Orten in PrenzlBerg.

Audiowalk Triff mich im Dunkeln! – Berlin

Wer die Geister ruft, sollte sicher sein, dass er sie auch sehen will. Eigentlich wollten Hagen, Mark und Lisa nur ein bisschen Spaß haben. Wer hätte schon gedacht, dass so eine Geisterbeschwörung wirklich funktioniert? Aber jetzt ist es zu spät. Die Legende vom “Stillen Kavalier” wird düstere Wirklichkeit. Wenn die drei Freunde diese Nacht überleben wollen, müssen sie ein Rätsel lösen, das vor 100 Jahren seinen Anfang nahm. Ihre Jagd führt sie durch das Zentrum des hippen Prenzlauer Berg, vorbei am alten Wasserturm, über den Kollwitzplatz und durch die Kulturbrauerei. Ganz nebenher erlebst Du das Berliner Szeneviertel auf andere Art, erfährst vom Leben hier, jetzt und vor 100 Jahren, siehst kleine und große Sehenswürdigkeiten und tauchst ein in die Atmosphäre der Stadt.

Audioguide Berlin - Rund um den Gendarmenmarkt

Audioguide Rund um den Gendarmenmarkt – Berlin

Rund um den Gendarmenmarkt befindet sich eines der Zentren des historischen Berlins. Hier liegen die berühmte Friedrichstraße, der Bebelplatz und die St. Hedwigs Kathedrale. Spannende Orte voller Geschichte und Geschichten, die wir uns von den Menschen erzählen lassen, die hier im Viertel leben und arbeiten. Zur Wort kommen zum Beispiel der Intendant des mittlerweile geschlossenen, legendären Kabaretts „Kneifzange“, der Dramaturg des Konzerthauses am Gendarmenmarkt und der Organist der St. Hedwigs Kathedrale Auch auf das berühmte Ampelmännchen treffen wir unterwegs. Mit Musik, Zitaten und typischen Klängen führt Dich diese Tour zu den klassischen Highlights, aber auch an unbekanntere Orte, die viel Überraschendes zu bieten haben. Wir enden gemütlich mit Tee aus einem original tadschikischen Samowar, und das inmitten Berlins. Lass Dich überraschen!

Audiowalk für Kinder in Berlin - Der Kater vom Helmholtzplatz

Audiowalk Der Kater vom Helmholtzplatz – Berlin

Ein Hör-Spaziergang für Kinder und Eltern. Er ist der am weitesten gereiste Vierbeiner Berlins: “Socks”, der neugierige Kater aus Südafrika. Er wohnt erst seit kurzem in Prenzlauer Berg und erkundet jetzt sein neues Zuhause, die Gegend um den Helmholtzplatz. Bei seiner Entdeckungsreise wird er begleitet durch die Kinder der Thomas-Mann-Grundschule. Sie zeigen ihm ihren Kiez, denn sie kennen die Menschen, die hier leben: Da ist z.B. der alte Mann, der als Junge die Pferde im Hinterhof mit frischem Futter versorgte. Oder die Frau, die sich an die Kaninchen im Küchenschrank ihrer Mutter erinnert… Sei dabei, wenn Socks durch die Straßen springt und hör’ zu, was die Kinder und Erwachsenen ihm erzählen!

Audioguide Die Südstadt op Kölsch

Endlich gibt es auch Köln mit dem storytude Audioguide zu entdecken. Wolltest Du schon immer wissen, was die Franken mit Köln zu tun haben und was eigentlich die Schäl Sick ist? Wie es zum Schlachtruf “Kölle Alaaf” kam und was mit der alten Schokoladenfabrik Stollwerck passierte, die einmal das Zentrum des Stadtviertels bildete? All dies und vieles mehr hörst Du auf unserer Audiotour durch die Kölner Südstadt. Der Schäng, ein alteingesessener Kölner, wird Dich dabei begleiten. Er hat so manche Anekdote auf Lager, wie zum Beispiel die Sage von Jan und Griet oder die Geschichte vom halben Heiligen. Also los, Du Jeck!

Kiel! Kiel?

Warum führt die neue Audiotour von storytude denn ausgerechnet nach Kiel? Weil Kiel eine lebendige Studentenstadt ist und es auf dem Campusgelände im Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf, einem ehemaligen Werftstandort am Kieler Ostufer, jede Menge zu entdecken gibt, z.B. die Howaldtsche Metallgießerei aus der Gründerzeit. Nicht nur das Gebäude selbst ist einen Blick wert. Man erfährt auch einiges über die damaligen harten Arbeitsbedingungen und Gefahren, denen die Arbeiter ausgesetzt waren und über die Metallherstellung selbst. Als Werftstandort und somit bedeutender Faktor der Rüstungsindustrie war Kiel im dritten Reich immer Ziel der Alliierten und so wurden auch bis 1945 dreiviertel aller Gebäude der Stadt zerstört. Schutzräume und Bunker sind noch heute zu besichtigen und werden teilweise als Kommunikationszentrum genutzt. Klangkünstler Ulrich Eller hat hier ein Hörkonzept geschaffen, das die Geräusche der Metallindustrie erahnen lässt.
Eine interessante Tour nicht nur für Fans deutscher Industriekultur.

Stadtbahn-Tour, endlich live!

Jetzt ist es endlich soweit , die Tour über die Berliner Stadtbahn steht zum Download bereit. Keine Sorge, das ist keine trockene Führung über eine der ältesten Hochbahnen Europas. Vielmehr begleiten wir die charmante Anna Berger und den Reichsbahner Schmittke ein paar Stationen die S-Bahn entlang und erfahren nicht nur technische Fakten – Schmittke hat einige besonders spannende Anekdoten rund um die Stadtbahn parat. Da geht es um einen berühmten russischen Fahrgast, für den extra Gleise verlegt wurden. Man hört von Kalle und seinen Freunden die einen gefährlichen  Fluchtversuch aus der DDR  über das Viadukt wagten. Aber wir wollen nicht schon alles verraten. Einfach Tour runterladen und los geht’s…

 

 

Audioguide, Audiowalk – was ist denn da der Unterschied?

Gestern stellte mir jemand die Frage: “Was ist denn ein Audiowalk?”

Der Begriff Audioguide ist bekannt und etabliert. Eine Führung durch etwas (z.B. eine Stadt oder ein Museum), die einem über Audio, also zum Hören, Informationen zu dem vermittelt, was man gerade sieht. Auf sachliche Art. Vielleicht hat Audioguide sogar ein leicht angestaubtes Image – man stellt sich reifere Leute mit ausgeliehenen Geräten und schwarzen Kopfhörern vor, die konzentriert im Museum vor Bildern stehen und mit einem interessierten Gesichtsausdruck dem Sprecher lauschen, ab und zu wissend nickend. Ich persönlich verbinde mit dem Audioguide ein wenig Langeweile und für mein junges Bedürfnis viel zu lange Absätze, in denen ein Fakt nach dem anderen folgt – unmerkbar.

Der Begriff Audiowalk mag vielleicht etwas jünger sein, in seiner ursprünglichen Bedeutung benennt er eine Klangerfahrung eines Geländes oder einer Landschaft, in Wikipedia mehr oder weniger definiert mit:

Audiowalk, Soundwalk oder Landschaftskomposition nennt man ein akusmatisches Prinzip zur Wahrnehmung des auralen atmosphärischen Gehalts einer Landschaft. Bei dieser Landschaft kann es sich sowohl um einen urbanen als auch um einen agrikulturellen oder anderweitig erfassbaren und vor allem aural wahrnehmbaren Raum handeln.

Ohne auf die Details eines akusmatischen Prinzips eingehen zu wollen, kann man sehen, dass der Audioguide und der Audiowalk aus zwei grundsätzlich unterschiedlichen Motivationen kommen: der Guide vermittelt, der Walk lässt erfahren. Der eine führt, der andere lässt erkunden. Der eine erklärt, was wie war und weshalb so kreiert wurde, der andere überlässt dem Individuum seine eigene Interpretation durch die eigene Wahrnehmung.

Ich denke, dass die beiden auf dem besten Weg sind ineinander zu verschmelzen – so wie alles seiner Trennung aufgehoben wird. Allein bei Nachrichten stelle ich mir oft die Frage, ob das Relevante an ihnen die Information oder aber die Unterhaltung ist. “Die Information!”, höre ich schon als Aufschrei, aber ist Zeitung lesen am Sonntag kein Zeitvertreib?

Zumindest bei dem Audioguide kann ich einer Bereicherung aus dem Audiowalk feststellen: aus dem angestaubten Guide wird ein lockerer Kumpel, der einem auch mal in salopper Sprache ein paar Infos vermittelt – einfach so, zum informativen Zeitvertreib. “Ich hatte Spaß und habe etwas erfahren.” Da würde das Wort “erfahren” endlich mal seiner Bedeutung gerecht.

Für mich münden die beiden im Storytelling. Was getrennt wurde, kommt wieder zusammen. Wissensvermittlung verpackt als Geschichte – so wie es früher die Indianer gemacht haben, um ihren Schülern die Welt nahe zu bringen. Also nicht wirklich neu, aber auf neuen Medien neu transportiert.

Links zum Thema
Was ist eigentlich das neumodische Wort Storytelling? – Alles andere als neu zumindest.

Jeder hat eine Geschichte zu erzählen.

Wer’s gleich mal lernen will, kann es in der Schreibwerkstatt tun.

Oder sogar einen Kurs in der Berliner Journalistenschule buchen.

Mauerspuren

Quelle: Berlin-Bilder.com

Das Areal der Mauer-Tour durchquere ich öfter, wenn ich mit dem Rad zwischen Kreuzberg und Mitte oder Tiergarten unterwegs bin, aber auf manchen Wegen bin ich mit der Tour tatsächlich zum ersten Mal gewandelt.

Zum Beispiel beim ersten Abschnitt auf der Zimmerstraße, wo die Mauer den Westberlinern buchstäblich direkt vor die Haustür gebaut worden war. Auf den zwei Metern zwischen Hauswand und Mauerstreifen zu gehen und sich vorzustellen, wie der Kopf der Bewohner im Osten und der Rest im Westen war, wenn sie aus dem Fenster schauten, machte plastisch: Eingesperrtsein war eben auch eine Westberliner Erfahrung.

Am Potsdamer Platz sind Zeiten und Orte besonders dicht verwoben: Man taucht ab in den Gespensterbahnhof, auf dem DDR-Grenzer patroullieren und den die Westberliner S-Bahn beim Ostberlin unterqueren passiert, findet sich auf einer Straßenkreuzung in den 1920ern wieder, wo die Ampeln noch per Hand bedient wurden, wird eingeweiht in die Tricks des Schwarzmarktes, der am Dreisektoreneck Potsdamer Platz florierte und erfährt auch von Tricksereien im Millionenmaßstab, die natürlich bei der Neubebauung nach dem Mauerfall nicht ausblieben.

Wieder auf Ostberliner Seite geht’s vorbei an Bundesrat und Finanzministerium, deren Gebäude mitunter auf kuriose Weise realsozialistisch zwischengenutzt wurden. Die linke Seite der Leipziger Straße weckt auch Neugier, speziell, wenn da ein verrammeltes Haus den Fassadenschriftzug CIA trägt. Leider bleibt diese Straßenseite etwas unbeachtet und auch mal nicht so eindeutig beschrieben.

Die Schilderung der grausamen Wirklichkeit auf dem Todesstreifen im Fall eines jungen Flüchtlings, den sein Freund zurück lassen musste, gehört natürlich auch ins Gesamtbild, wenn von der Mauer erzählt wird. Und für mich Langzeit-Zugezogene war neu – unglaublich!, dass der Checkpoint Charlie nichts mit der winzigen Bude auf der Friedrichstraße zu tun hatte, vor der heute  Touristen mit Männern im Soldatenkostüm posieren.

Nora -Henriette Friedel

Nora-Henriette Friedel

Nora war wieder für uns unterwegs und hat die Mauertour für uns getestet, dankeee!!! Nora ist freie Journalistin und Dramaturgin. Sie schreibt u.a. für Zitty über zeitgenössische Kulturthemen.

 

Pariser Flair in Berlin: Prenzlauer Berg

Tour-Cover des Romantischen Spaziergangs im Prenzlauer Berg

Tour-Cover des Romantischen Spaziergangs im Prenzlauer Berg

Grüne Oasen und romantische Winkel im Prenzlauer Berg zeigt Dir unsere Tour “Romantischer Spaziergang im Prenzlauer Berg”. Die storytour führt Dich in das ehemals angesagteste Stadtviertel Berlins mit seinen Cafes, Galerien und Kiezgärten.

Doch nicht nur Sightseeing steht hier auf dem Programm: Du hörst auch spanndende, peinliche und romantische Anekdoten aus der Liebesgeschichte von Nadja und Francois.

Finde Antworten auf die Fragen, welcher Künstler sich im Märchenbrunnen des Volksparks Friedrichshain versteckt. Oder warum im Prenzl Berg alte Schweinebäuche rumliegen. Wo gibt es noch Cafes mit Nachwende-Charme? Wie sieht Mitte-Mode aus? Solche und andere Geheimnisse lüften sich auf diesem Spaziergang, während Du verwunschene Friedhöfe, Deutschlands erste öffentliche Parkanlage und die vielen schönsten Gründerzeithäuser bewundern kannst.

Viel Spass beim romantischen Spaziergang!

Aktion: Fan werden und Tour gewinnen

Fan werden und Tour gewinen

Fan werden und Tour gewinen

Zum Frühlingserwachen starten wir ne kleine Facebook-Offensive, denn wir wünschen uns eine aufblühende Fan-Community zum Austauschen von Feedback und Ideen, zum Finden von Tour-Testern und neuen Autoren und überhaupt.

Wenn ihr also noch keine Fans seid, freuen wir uns sehr über ein I Like und verlosen unter allen neuen Fans jede Woche eine Tour Deiner Wahl aus unserem Angebot. Press that button!

 

Danke! Das Storytude-Team

Teestunde für Turteltäubchen

Ein Blick in die Teestube

Abendländischer Flair in der Teestube

Valentinstag verpasst? Oder immer noch nicht genug von offensiver Romantik? Unser Tipp für ein romantisches Teestündchen zu zweit: Die Tadschikische Teestube in Berlin Mitte. Abendländische Idylle mit Teppichen, Kissen und persischen Kostbarkeiten aus der sowjetische Teilrepublik Tadschikistan entführt die Gäste in eine Welt aus 1001 Nacht. Montagabends werden hier sogar Märchen erzählt.

Die Teestube ist übrigens ein toller Programmpunkt am Ende einer unserer Storytouren: Rund um den Gendarmenmarkt führt euch Turteltauben direkt hin!

Tadschikische Teestube, Am Festungsgraben 1, Berlin Mitte
Mo-Fr. 17-24 Uhr
Sa/So 15-24 Uhr
T: 204 11 12

Schlange, Schwan und rote Backen

Ja, es war kalt, aber auch kurzweilig. Zwei Stunden bin ich im Januar auf geschichtsträchtigen Pfaden in Friedrichshain gewandelt. Hier war der Wiederaufbau nach 1945 stets mit weltanschaulicher Absicht und konkreter Politik verknüpft – zum Beispiel im Kontext des Arbeiteraufstands am 17. Juni 1953. Die storytour vom Tourpartner “Stadt im Ohr” verpackt den mitunter schweren Stoff in eine charmante Rahmengeschichte: Andrej sucht die Orte seiner Kindheit auf, begleitet von einem Ur-Berliner Hausmeister, der die Gegend auswendig kennt. Mit dessen “Entdecktor”, einem Gerät, das zu diversen Themen O-Tönen ausspuckt, wird so etwas wie ein “Hörspiel im Hörspiel” eingeführt – eine gewitzte Idee.

Spannend waren die vielen unterschiedlichen O-Töne in der Tat, besonders Herr Grossmann – als in die DDR ausgewanderter US-Bürger ein ziemlicher Exot, dessen Geschichte in anderem Zusammenhang sicher ein eigenes Radio-Feature  füllen könnte. Aber auch Hans Modrow, Bruno Flierl und die AnwohnerInnen hatten Aufschlussreiches zu erzählen. Mit dem Wolf-Biermann-Song ließ es sich immer wieder eintauchen in die Stimmung zwischen Mächtigen und Kritikern in der DDR.

Das Mischungsverhältnis aus Fakten und Geschichten war ziemlich gut, manchmal hätten sich die Beschreibungen noch sinnlich-konkreter auf die Orte beziehen können. Etwa: Welche Details der Stalinallee-Bauten zitieren nun eigentlich Schinkels Bauweise? Der Schinkel-Bezug wird zweimal erwähnt, aber nicht plastisch gemacht.

Übrigens gab es noch eine interessante Interferenz mit der Umgebung: Am Platz der Vereinten Nationen beim ehemaligen Lenin-Denkmal fand mich ein Bewohnter von Haus Nr. 1 offenbar so spannend, dass er mich vom Balkon aus fotografierte: Mit Blitz – für einen Spion sehr unprofessionell! War wohl eher einer mit merkwürdigem Hobby. Die Stasi-Andeutung aus der Tour hallte in dieser Begebenheit aber dennoch gewissermaßen “in echt” wider – creepy!

Nora-Henriette Friedel

Nora-Henriette Friedel

Nora-Henriette Friedel

Nora ist freie Journalistin und Dramaturgin. Sie schreibt u.a. für Zitty über zeitgenössische Kulturthemen. Außerdem ist sie Fan von storytude und testet hin und wieder unsere Touren, um uns dann so hilfreiche Kritiken wie diese hier zu schreiben, danke Nora!

Noras aktuelle Projekte:
Zitty: Die Kommune

Zitty: Schauspielschulen

Winterakademie: Die Künstler und Laborbegleiter