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Pariser Flair in Berlin: Prenzlauer Berg

Tour-Cover des Romantischen Spaziergangs im Prenzlauer Berg

Tour-Cover des Romantischen Spaziergangs im Prenzlauer Berg

Grüne Oasen und romantische Winkel im Prenzlauer Berg zeigt Dir unsere Tour “Romantischer Spaziergang im Prenzlauer Berg”. Die storytour führt Dich in das ehemals angesagteste Stadtviertel Berlins mit seinen Cafes, Galerien und Kiezgärten.

Doch nicht nur Sightseeing steht hier auf dem Programm: Du hörst auch spanndende, peinliche und romantische Anekdoten aus der Liebesgeschichte von Nadja und Francois.

Finde Antworten auf die Fragen, welcher Künstler sich im Märchenbrunnen des Volksparks Friedrichshain versteckt. Oder warum im Prenzl Berg alte Schweinebäuche rumliegen. Wo gibt es noch Cafes mit Nachwende-Charme? Wie sieht Mitte-Mode aus? Solche und andere Geheimnisse lüften sich auf diesem Spaziergang, während Du verwunschene Friedhöfe, Deutschlands erste öffentliche Parkanlage und die vielen schönsten Gründerzeithäuser bewundern kannst.

Viel Spass beim romantischen Spaziergang!

Teestunde für Turteltäubchen

Ein Blick in die Teestube

Abendländischer Flair in der Teestube

Valentinstag verpasst? Oder immer noch nicht genug von offensiver Romantik? Unser Tipp für ein romantisches Teestündchen zu zweit: Die Tadschikische Teestube in Berlin Mitte. Abendländische Idylle mit Teppichen, Kissen und persischen Kostbarkeiten aus der sowjetische Teilrepublik Tadschikistan entführt die Gäste in eine Welt aus 1001 Nacht. Montagabends werden hier sogar Märchen erzählt.

Die Teestube ist übrigens ein toller Programmpunkt am Ende einer unserer Storytouren: Rund um den Gendarmenmarkt führt euch Turteltauben direkt hin!

Tadschikische Teestube, Am Festungsgraben 1, Berlin Mitte
Mo-Fr. 17-24 Uhr
Sa/So 15-24 Uhr
T: 204 11 12

Die Mauer – Ein Spaziergang

“Wo war denn nun eigentlich die Mauer?” fragen sich viele Berlin-Besucher immer wieder. Wo kann man noch Reste der Mauer sehen? Und wie lebten die Menschen in Ost und West eigentlich damals mit einem Grenzwall mitten durch die Stadt?

Komm, wir begeben uns auf eine Spurensuche und werden mit unserer neusten Audio-Tour  das Berlin des Kalten Krieges wieder aufleben lassen. Spannende Interviews und Originalaufnahmen geben einen Eindruck, wie die Menschen diese brutale Trennung erlebt haben.

Während du mit uns entlang des ehemaligen Mauerverlaufs spazierst, hörst Du Geschichten über Fluchtversuche und Maueropfer, absurde Anekdoten und tragische Schicksale. Wir besuchen den Checkpoint Charlie, passieren die Gedenkstätte Topografie des Terrors, den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße. Das bekannte Happy End erleben wir in der Mauerstraße in der Nähe unseres Ausgangspunktes mit dem Zeitzeugenbericht eines DDR-Soldaten. Spannender kann Geschichte echt nicht sein.

Und noch ein Highlight: Diese Tour ist auch auf Englisch erhältlich. Sie ist somit unsere allererste englische Tour auf storytude – ein würdiges Thema für solch einen Auftakt.

Für die Beschäftigung mit dem Thema empfehlen wir auch die Webseite berliner-mauer.de und die neue Gedenkstätte in der Bernauer Straße.

 

 

Notes of Berlin

Berlin ist die Stadt der Bürgerbeteiligung in Form von Zetteln.

Ja, Zettel! Aus Papier, die irgendwo kleben. Letztens zum Beispiel bei mir im Hausdurchgang. Da schrieb jemand an den Dieb seines Fahrrades. Dieser hätte ja nun schon bemerken müssen, dass das geklaute Rad Schrott sei und könne es also gefälligst wieder zurück geben. Mutig – da hat sich jemand exponiert, obwohl’s wahrscheinlich nix bringen wird.

Koof Dir selba eene!

Copyright: notesofberlin.com

Mehr solcher Zettel, Graffitis, Wahlplakat-Verunzierungen und öffentliche Liebeserklärungen finden sich auf notesofberlin.com, unter anderem so schöne Werke wie  die Warnung vor einem aufdringlichen Transvestiten, der nachts ein Viertel unsicher macht und die Bewohner belästigt (“zuletzt als Blondine”) oder die mit bunten Zeichnungen versehene Aufforderung an einen Fußmatten-Dieb, sich doch ma bei Bauhaus für 2,99 bitte schön ne eigene zu kaufen.

Genial – eine typisch Berliner Art und Weise, sich auszudrücken und die Gestaltung des Zusammenlebens selbst in die Hand zu nehmen. Witzig, kommunikativ und eigeninitiativ.

Falls ihr was findet, Mail an notes@notesofberlin.com. Mal sehen, ob der Zettel in meinem Haus noch hängt!

Lydias filmreifer Auftritt für`s Radio

 

Podiumsdikussion im Museum für Film und Fernsehen

Gestern Abend stand für unsere Lydia im Museum für Film und Fernsehen ein „Zukunftsgespräch“ an. „Was hat man sich denn darunter vorzustellen?“, mag sich manch einer fragen. Nunja, als eine junge, dynamische und natürlich erfolgreiche Gründerin durfte sie bei dieser Podiumsdikussion zum Thema „Innovativ, kreativ, nachhaltig – Wie erfolgreich sind Berlins Gründerinnnen und Gründer?“ nicht fehlen.

Lydia wird von Harald Asel interviewt

Die Diskussion, bei der außer Lydia noch drei weitere Interviewgäste zugegen waren, wurde vom Inforadio des rbb aufgezeichnet und von Harald Asel moderiert. Alle, die gestern leider nicht Teil des zahlreich erschienenen Publikums sein konnten (als Ausreden dafür können nur tödliche oder zumindest ansteckende Krankheiten akzeptiert werden!), haben also die Möglichkeit, sich das Gespräch im Inforadio am Sonntag, 21.08., um elf, 16 oder 22 Uhr anuzuhören. Außerdem steht die Aufzeichnung auch im Internet auf inforadio.de zur Verfügung.

Warum man sich das anhören soll? Klare Sache – Lydia hat als jüngste Gründerin in der Runde mobile melting super repräsentiert und auf alle Fragen souverän geantwortet. War ja auch nicht anders zu erwarten…

Ein abschließendes Interview für die Kamera

Sie erzählte über die Anfänge von storytude, das aus einer „Liebhaber-Idee“ heraus entstand. Inhaltlich ging es um Themen wie den Standort Berlin, Zielgruppen, Risikokapitel und die Geschlechterfrage. Bei letzterer verdrehte Lydia die Augen: „Ich glaube nicht, dass Frauen weniger gründen. Sie gründen einfach andere Unternehmen.“

Am Ende des Abends durfte sie auch noch ein Kurzinterview vor der Kamera geben. Auch ich bin der festen Überzeugung: Filmreif war ihr Auftritt allemal! Beide Daumen hoch!!

Mit dem Zweiten sieht man besser…

Waaah! Wir sind im Fernsehen!! Kuckt euch das mal an…! Gibts denn sowas, da ruft ma eben das ZDF an und fragt, ob man mal was drehen könnte.

Öhem, och nee, Du. Danke! Lass ma!

Und so rücken sie dann an, die Leute vom Zweiten Deutschen Fernsehen. Zu viert: Eine kompetente Journalistin, ein brummeliger Kameramann, ein junger Tonmensch und eine flankierende Volontärin. Wir treffen uns auf der Oberbaumbrücke im Friedrichshain, denn dort startet unsere storytour “Ein aufrechter Kämpfer”.

Dreh ZDF zu "Ein aufrechter Kämpfer"

Dreharbeiten des ZDF auf der Oberbaumbrücke

Zwei junge Berliner “spielen” die Nutzer unserer App und werden gefilmt, wie sie mit Ohrstöpseln und nem iPhone bewaffnet auf storytour gehen. Auf der Oberbaumbrücke, an der Spree und im Treptower Park werden die beiden mit der Kamera verfolgt, befragt und hin und her dirigiert.

Dann noch ein paar Shots vom Handy mit unserer App drauf und einige Fragen an die Gründer, in dem Falle mich, da Jörge keine rechte Lust hatte, die Nase. Tja, now all the fame goes on me, ungerechterweise… ^^

 

Im Tonstudio – alles so aufregend…

Sprecher Horst Lampe im Tonstudio“Horst, hat se dir schon allet erzählt?” berlinert Horst Lampe ins Mikrofon. Das Urgestein unter den deutschen Synchronsprechern und früherer DEFA-Schauspieler spricht eine knorrige Rolle in einer unserer Berliner Storys. Es ist eine Freude, ihm bei der Arbeit zu erleben: mit großer Professionalität hat er den Charakter vorher zurecht gelegt und geht dann beinahe perfektionistisch an die sprachliche Umsetzung.

Tonmeister und Regisseur beim Aufnahme-TerminÜberhaupt ist es sehr beeindruckend, die Sprecher bei der Arbeit zu beobachten. Wie sie mit Tonalitäten, Dialekten und Nuancen der Aussprache spielen. Wie sie ein und dasselbe auf tausend verschiedene Arten sprechen können. Wie sie auch in die Rollen einsteigen, gestikulieren und miteinander agieren. Für eine Aufnahme hatten wir drei Sprecher in der Kabine versammelt. Es war ein Fest, ein Sprach-Ping-Pong, bei dem das Skript richtig lebendig wurde!

Und erst das Schneiden und Montieren, das Mischen und Mastern… Aber davon berichten wir ein anderes Mal!

storytude gewinnt beim Apps4Berlin Award

Her mit den coolen Apps für Berlin!, dachte sich wohl die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin und schrieb letzten Herbst den Apps4Berlin Award aus. Ideen und Konzepte, aber auch bereits umgesetzte Apps konnten eingereicht werden und wurden von einer ziemlich renomierten Jury bewertet. Vertreter vom IBM, Microsoft und des Landes Berlin gehörten dem Gremium an.

storytude-Präsentation auf dem Always-on-Festival

Klar, dass auch wir unsere storytude (Android) App dort eingereicht haben! Die Preisverleihung fand am 24. Februar auf dem Always-on-Festival statt. Wir waren noch ganz ahnungslos und rechneten nicht wirklich damit, etwas zu gewinnen. Über 70 Einreichungen hatte es gegeben, und außerdem wird man gewöhnlich vorher dezent darauf hingewiesen, doch bitte zur Verleihung zu erscheinen…

 

So war die Überraschung groß und wir etwas verwirrt. Los los, schnell auf die Bühne! Leicht unsortiert, aber begeistert nahmen wir unsere Urkunde und die Gratulationen entgegen. Daumen hoch! Das Preisgeld können wir sehr gut gebrauchen… Vielen Dank an die Organisatoren und das Projekt Zukunft!